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Meine Musik im Ohr 

Schützender Knopf im Kopf 

Musiker und ihr sensibles Gehör 

Hörschäden bei Profi-Musikern sind keine Seltenheit – leider. Dabei ist es egal, ob sie klassische Musik lieben oder in einer modernen Rock oder Popband spielen.  Ludwig van Beethoven und Robert Schumann hatten ein ständiges Ohrgeräusch, das sie Tag und Nacht quälte: einen Tinnitus.

 

Viele ältere Rockstars leiden heute auch unter Tinnitus, weil sie auf Proben und Konzertourneen andauernd dem Schalldruck aus riesigen Lautsprechern ohne Gehörschutz ausgesetzt waren.

Der Gittarist John Illsley von der Gruppe Dire Straits spricht heute offen über sein geschädigtes Gehör. Auch die Brüder Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel haben verraten, dass sie von Geburt an schwerhörig sind. Die ständige laute Musik auf ihren Konzerten könnte ihr Gehör bis zur Gehörlosigkeit schädigen, wenn sie sich nicht schützen. Was das „Klingeln in den Ohren“ für eine Krankheit ist, erfährst du hier!

 
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Ohren betäubender Lärm

Eine Behauptung in der Musikszene ist falsch, extrem gefährlich und dumm: „Musik muss so laut wie möglich sein, um Spaß zu machen.“ Das stimmte noch nie, denn sehr laute Musik verursacht richtig lang anhaltende Schmerzen im Ohr. Viele Konzert- oder Diskobesucher haben gar keine Lust auf so hohe Lautstärken, weil sie die Musik nicht genießen können. Aber bis die Einsicht wirklich um sich greift und Konzerte – und übrigens auch Kinoerlebnisse! – eine erträgliche und nicht schädliche Lautstärke haben, muss man seine Ohren anders schützen.

 
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Krach auf der Bühne

Die Lärmbelastung für Musiker auf einer Konzertbühne ist gigantisch! Das eigene Instrument, die Verstärker, die Instrumente der anderen Musiker, die Lautsprecheranlage für den Saal, das kreischende Publikum und mehrere Monitor-Lautsprecher, die auf jeden einzelnen Musiker gerichtet sind, damit sie sich bei dem Krach noch selbst hören können! Das ist ein Lärm-Mix, der ausgerechnet das Gehör des Musikers – seinen wichtigsten Sinn – auf Dauer ruiniert!

 

Wie kann man sich gegen den Lärm auf der Bühne und im Konzertsaal schützen? 

Um sich vor dem enormen Schalldruck zu schützen, nutzen heute zahlreiche Musiker kleine Knöpfe im Ohr, die einerseits das Gehör schützen und andererseits den eigenen Sound optimal in das Ohr spielen ohne den ganzen Lärm drumherum. Mehr Informationen über „In-Ear-Monitoring“ findest du hier.

 
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Es gibt also inzwischen sehr guten Gehörschutz für professionelle Musiker, aber eben auch für Musikliebhaber und Konzertbesucher. Das müssen keine hässlich gelben Ohrstöpsel mehr sein. Die Entwicklung ist sehr weit fortgeschritten!

Die winzigen Gehörschützer schmiegen sich an die individuellen Ohren gut an, sie lassen Luft durch und schließen die Ohren nicht ab. Sie machen also längst nicht mehr „taub“ oder die Musik „dumpf“! Sie transportieren stattdessen den Klang, filtern die gefährlichen hohen, schrillen Töne und dämmen den Umgebungslärm. Im Internet bieten auf Gehörschutz spezialisierte Firmen über 50 verschiedene Gehörschutz- und Ohrschutzvarianten an!

(Schau dich zum Beispiel mal um auf www.sonicshop.de/De/index.htm)

 

Wenn Du in einer Band spielen willst, dann beachte von vorne herein, dass dein Gehör dein ganzes Kapital und dein sensibelster Freund ist! Schütz ihn für deine Musik! Gönn ihm leise Pausen. Denn Musik ohne Gehör ist nicht mehr dasselbe.

Auch wenn du einfach nur gerne Musik hörst, Konzerte und Diskotheken besuchen willst, dann denk daran, dass dieser Genuss nur möglich ist, weil der Mensch hören kann. Setzt diesen Sinn nicht aufs Spiel! Kleine intelligente Gehörstöpsel bei lauten Musikveranstaltungen zu tragen ist nicht nur klug, sondern angesagt!

 

Schütz deine Ohren in dieser lauten Welt. Hast du erst einen Tinnitus, belastet er dich für den Rest deines Lebens! 

   

Ohren spitzen lohnt sich
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